Heute in der beliebten Serie “Unwählbar”: Volker Kauder, MdB der CDU aus meinem Wahlkreis Tuttlingen und dazu noch Fraktionschef, hat seine Zweifel an der Fähigkeit von GM für Opel eine gute Lösung zu finden.
“Die Bundesregierung und die Bundesländer haben sich für Magna als Investor starkgemacht, weil sie glauben, dass dann für Opel die Zukunftsaussichten besser sind als mit jedem anderen Investor.”
Ich habe so meine Zweifel an den wirtschaftspolitischen Fähigkeiten von Volker Kauder, als Vertreter einer konservativen Partei, die schon öfter betonte: “Der Staat sei ein schlechter Unternehmer”!
weissgarnix in einem sehr guten Artikel zu diesem aktuellen Thema:
Was mich bei der ganzen Opel-Geschichte zunehmend aufregt, ist was ganz anderes: ausgerechnet jene Politiker, die uns zum Jahreswechsel noch per Sonntagsreden (Merkel) oder langatmigen Printbeiträgen (Koch) die Vorzüge der “Sozialen Marktwirtschaft” näherbringen wollten, die sich lang und breit darüber ausließen, dass der “Staat der schlechtere Unternehmer” sei, dass man sich an strauchelnden Banken zwar finanziell beteiligen, aber keinesfalls in deren unternehmerische Führung eingreifen könne, machen jetzt genau das: Sie maßen sich an, die unternehmerischen Konzepte für Opel besser beurteilen zu können, als die dafür zuständigen Verantwortlichen; und nicht nur das, sie gehen in ihrer Hybris sogar soweit, nur “ihrem” Bieter die staatliche Unterstützung zuzusagen, und allen anderen nicht. Magna ist “hui”, alle anderen pfui – Merkel und Steinmeier wollen es so, und die kennen sich bekanntlich aus.
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Opel markiert in meinen Augen nichts anderes als einen weiteren Schritt hin zu einem staatlich gesteuerten Günstlings-Kapitalismus. Man darf der Politik wohl mit gutem Gewissen wünschen, dass sie auf diesem Weg scheitern möge.
Das unterschreibe ich doch sofort! Bigotterie und das von einer Christlich Demokratischen Partei. Man dreht sich eben alles so hin “wias grad passt, gell”!














