Quelle: room_1834 flickr unter CC Lizenz
Während sich auf der re:publica in Berlin deutsche Blogger in Ihrer Belanglosigkeit gegenseitig Bauchpinseln, wie zum Beispiel bei wichtigen Themen wie “Pimp my Blog” und “Video-Microblogging für Millionen”, gehts dieser Tage in London um wirklich wichtige Dinge. Die G20 wollen die Banken retten, oder die Wirtschaft oder auch gleich die ganze Welt, je nachdem wie man es sehen möchte. Da ist der Unmut vieler Menschen sicher und, aus meiner Sicht, auch berechtigt.
Die RBS war die erste Bank in London bei der, während des G20 Treffen, die ersten Scheiben zu Bruch gingen. Die Bilder gingen bereits gestern durch die Presse. Wenn ich das Bild betrachte kommt in mir unweigerlich das Gefühl hoch, dass man hier mit Absicht etwas zulässt, sprich die Polizei nicht einschreitet, bzw. das Gebäude absichtlich nicht ausreichend schützt, damit die Presse genug Material hat, die G20 Gegner als Chaoten, Aussenseiter, Zerstörer und Randalierer darzustellen, gegen die man vorgehen muss und den ganzen Sicherheitsapparat am Ende rechtfertigt. Wenn man in den Hintergrund des Bildes schaut, sieht fast nur Fotografen und kaum Autonome. Auch Fotos von der anderen Seite zeigen ein ähnliches Bild.
So bleiben die friedlichen Proteste der meisten Demonstraten in der Presse nahezu unbeachtet. Für einen Außenstehenden muss unweigerlich der Eindruck entstehen, dass die Meisten der angeblich 4000 Demonstraten linke Randalierer sind. Was definitiv nicht der Fall ist!















