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	<title>Kommentare zu: Radiohead vs. Music Industry</title>
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	<description>BLOG'N'ROLL</description>
	<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 22:23:31 +0000</pubDate>
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		<title>Von: + Blog`N`Roll + &#187; Blog Archive &#187; Radiohead sorgt weiter für Diskussionen</title>
		<link>http://www.blog-n-roll.net/radiohead-vs-music-industry/#comment-14971</link>
		<dc:creator>+ Blog`N`Roll + &#187; Blog Archive &#187; Radiohead sorgt weiter für Diskussionen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Nov 2007 22:03:53 +0000</pubDate>
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		<description>[...] hat eine neue Studie bez&#252;gl. des neuen CD Vertriebsmodels der Band Radiohead erstellt. In der Studie ging es darum, wieviele Kosumenten tats&#228;chlich und wieviel f&#252;r das Album [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] hat eine neue Studie bez&#252;gl. des neuen CD Vertriebsmodels der Band Radiohead erstellt. In der Studie ging es darum, wieviele Kosumenten tats&#228;chlich und wieviel f&#252;r das Album [...]</p>
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		<title>Von: Christoph Schwarze</title>
		<link>http://www.blog-n-roll.net/radiohead-vs-music-industry/#comment-14388</link>
		<dc:creator>Christoph Schwarze</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 22:10:21 +0000</pubDate>
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		<description>&#220;ber das Thema Plattenfirma - Vertrieb - Marketing usw. brauchen wir sicher nicht sprechen, da sind wir uns einig, denke ich. Was ich bezweifel ist - und das zeigt sich bei Radiohead auch - dass der Mensch ja auch kapitalistisch denkt: wieso f&#252;r was zahlen, was ich auch kostenlos bekomme. Sicherlicht gibt es Liebhaber, die auch f&#252;r die paar MP3s 20 Euro aus Solidarit&#228;t hinbl&#228;ttern, aber der Gro&#223;teil l&#228;dt es sich doch kostenlos oder nur f&#252;r einen kleinen Betrag wegen dem schlechten Gewissen. Selbst bei Radiohead, die ja wirklich angeblich die "schlaueren" H&#246;rerschaften anziehen, selbst da laden 35% komplett kostenlos und sicherlich nochmal genauso viel f&#252;r den Anstandsbetrag als Trinkgeld. Mir geht es also vielmehr um diese erschreckende Selbstverst&#228;ndlichkeit, mit der heute Kunst, Musik, Kutur verscheuert wird. Kreativit&#228;t muss ihren gerechten Preis haben. Und h&#228;tte sie das, g&#228;bs auch bei JvM mehr Kohle ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;ber das Thema Plattenfirma - Vertrieb - Marketing usw. brauchen wir sicher nicht sprechen, da sind wir uns einig, denke ich. Was ich bezweifel ist - und das zeigt sich bei Radiohead auch - dass der Mensch ja auch kapitalistisch denkt: wieso f&#252;r was zahlen, was ich auch kostenlos bekomme. Sicherlicht gibt es Liebhaber, die auch f&#252;r die paar MP3s 20 Euro aus Solidarit&#228;t hinbl&#228;ttern, aber der Gro&#223;teil l&#228;dt es sich doch kostenlos oder nur f&#252;r einen kleinen Betrag wegen dem schlechten Gewissen. Selbst bei Radiohead, die ja wirklich angeblich die &#8220;schlaueren&#8221; H&#246;rerschaften anziehen, selbst da laden 35% komplett kostenlos und sicherlich nochmal genauso viel f&#252;r den Anstandsbetrag als Trinkgeld. Mir geht es also vielmehr um diese erschreckende Selbstverst&#228;ndlichkeit, mit der heute Kunst, Musik, Kutur verscheuert wird. Kreativit&#228;t muss ihren gerechten Preis haben. Und h&#228;tte sie das, g&#228;bs auch bei JvM mehr Kohle ;-)</p>
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		<title>Von: dd</title>
		<link>http://www.blog-n-roll.net/radiohead-vs-music-industry/#comment-14386</link>
		<dc:creator>dd</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 21:38:39 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn ich mir eine CD im Laden hole, sch&#228;tze ich mal, dass der K&#252;nstler an der CD vieleicht h&#246;chstens 10% verdient. Bei einem Preis von 15 Euro w&#228;ren das ca. 1,50 (ne Flasche Bier bei der Currybudde). Der Rest wird irgendwo zwischen Plattenfirma und Handel "verbrannt". Damit d&#252;rfte der K&#252;nstler evtl. mit 5,50 fast besser da stehen. 

OK, er hat tr&#228;gt die Kosten f&#252;r Aufnahmen, Mischen, Mastern usw. selbst, daf&#252;r fallen beim Onlinevertrieb fast die kompletten Verwaltungs, Vertriebs bzw. Handelskosten weg, ebenso wie reine CD-Produktionskosten. F&#252;r alle die auf Qualit&#228;t wert legen und die Scheibe im Schrank haben wollen, gibts die Discbox zum Festpreis, &#252;ber den der K&#252;nstler selbige Kosten ebenfalls wieder einspielt. 

Aus k&#252;nstlerischer Sicht w&#252;rd ich sagen, top. Komplette Freiheit in dem was man tut, weniger Druck, man erreicht eine gr&#246;ssere Zielgruppe und verdient vieleicht (aus meiner Sicht) sogar noch mehr als bei einer Plattenfirma. 

Sicher ist es ein Experiment, was sich auch bestimmt nicht beliebig &#252;bertragen l&#228;sst. Aber es ist aus meiner Sicht ein richtiger Schritt, in einem  Vertriebskanal, in dem Musik nicht mehr die Wertsch&#228;tzung erf&#228;hrt, die sie vieleicht verdient hat (woran die Musikindustrie auch selbst schuld ist), sondern zur schnell kopier- und verbreitbaren Masse wird. Was ist die Alternative? Sich neuen Vertriebsformen weit m&#246;glichst verschlie&#223;en? Wie es die Plattenfirmen lange genug versucht haben und immernoch versuchen? Oder sich diesem Vertriebkanal zu &#246;ffnen, versuchen mit seinen Nachteilen zu leben, daf&#252;r um so mehr von den Vorteilen zu profitieren? Die Nutzer finden einen Weg, und das ist der illegale Tausch &#252;ber Tauschb&#246;rsen. Was ist also die Alternative?

Radiohead macht die Nachteile zu seinem Vorteil, zumindest momentan, sozusagen als First Mover. Mit einem v&#246;llig neuen Modell, Musik und die "kostenlosmentalit&#228;t" die im Netz herrscht zu verbinden und trotzdem daran zu verdienen. Ja sogar neue Zielgruppen zu finden, die vermutlich nie Radiohead h&#246;ren w&#252;rden, was sich wiederrum positiv auf zuk&#252;nftige Tourneen auswirken d&#252;rfte (falls die nicht eh schon immer ausverkauft waren).

Wieviel Kreativit&#228;t und Kunst wert ist, bestimmen nicht die K&#252;nstler bzw. Agenturen, Labels, Plattenfirmen, sondern am Ende immer der Konsument. 
Die Frage ob deshalb Kreativit&#228;t unter Wert verkauft wird, muss man umdrehen, wieviel ist Kunst und Kreativit&#228;t wert? Ich w&#252;rd sagen, Geschmacksache oder eine Sache der Nachfrage.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich mir eine CD im Laden hole, sch&#228;tze ich mal, dass der K&#252;nstler an der CD vieleicht h&#246;chstens 10% verdient. Bei einem Preis von 15 Euro w&#228;ren das ca. 1,50 (ne Flasche Bier bei der Currybudde). Der Rest wird irgendwo zwischen Plattenfirma und Handel &#8220;verbrannt&#8221;. Damit d&#252;rfte der K&#252;nstler evtl. mit 5,50 fast besser da stehen. </p>
<p>OK, er hat tr&#228;gt die Kosten f&#252;r Aufnahmen, Mischen, Mastern usw. selbst, daf&#252;r fallen beim Onlinevertrieb fast die kompletten Verwaltungs, Vertriebs bzw. Handelskosten weg, ebenso wie reine CD-Produktionskosten. F&#252;r alle die auf Qualit&#228;t wert legen und die Scheibe im Schrank haben wollen, gibts die Discbox zum Festpreis, &#252;ber den der K&#252;nstler selbige Kosten ebenfalls wieder einspielt. </p>
<p>Aus k&#252;nstlerischer Sicht w&#252;rd ich sagen, top. Komplette Freiheit in dem was man tut, weniger Druck, man erreicht eine gr&#246;ssere Zielgruppe und verdient vieleicht (aus meiner Sicht) sogar noch mehr als bei einer Plattenfirma. </p>
<p>Sicher ist es ein Experiment, was sich auch bestimmt nicht beliebig &#252;bertragen l&#228;sst. Aber es ist aus meiner Sicht ein richtiger Schritt, in einem  Vertriebskanal, in dem Musik nicht mehr die Wertsch&#228;tzung erf&#228;hrt, die sie vieleicht verdient hat (woran die Musikindustrie auch selbst schuld ist), sondern zur schnell kopier- und verbreitbaren Masse wird. Was ist die Alternative? Sich neuen Vertriebsformen weit m&#246;glichst verschlie&#223;en? Wie es die Plattenfirmen lange genug versucht haben und immernoch versuchen? Oder sich diesem Vertriebkanal zu &#246;ffnen, versuchen mit seinen Nachteilen zu leben, daf&#252;r um so mehr von den Vorteilen zu profitieren? Die Nutzer finden einen Weg, und das ist der illegale Tausch &#252;ber Tauschb&#246;rsen. Was ist also die Alternative?</p>
<p>Radiohead macht die Nachteile zu seinem Vorteil, zumindest momentan, sozusagen als First Mover. Mit einem v&#246;llig neuen Modell, Musik und die &#8220;kostenlosmentalit&#228;t&#8221; die im Netz herrscht zu verbinden und trotzdem daran zu verdienen. Ja sogar neue Zielgruppen zu finden, die vermutlich nie Radiohead h&#246;ren w&#252;rden, was sich wiederrum positiv auf zuk&#252;nftige Tourneen auswirken d&#252;rfte (falls die nicht eh schon immer ausverkauft waren).</p>
<p>Wieviel Kreativit&#228;t und Kunst wert ist, bestimmen nicht die K&#252;nstler bzw. Agenturen, Labels, Plattenfirmen, sondern am Ende immer der Konsument.<br />
Die Frage ob deshalb Kreativit&#228;t unter Wert verkauft wird, muss man umdrehen, wieviel ist Kunst und Kreativit&#228;t wert? Ich w&#252;rd sagen, Geschmacksache oder eine Sache der Nachfrage.</p>
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		<title>Von: Christoph Schwarze</title>
		<link>http://www.blog-n-roll.net/radiohead-vs-music-industry/#comment-14385</link>
		<dc:creator>Christoph Schwarze</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 20:46:39 +0000</pubDate>
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		<description>Ist ja alles sch&#246;n und gut, aber laut diverser Theorien bestimmt ja der Preis den Wert einer Ware. Bis dato liegt der Durchschnittpreis f&#252;r das Album bei 5,53 Euro glaube ich. 5,50 Euro, eine Currywurst und ein Bier sind das! Das Konzept mag aufgehen vielleicht, aber trotzdem insgesamt wird da Kunst und Kreativit&#228;t unter Wert verkauft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist ja alles sch&#246;n und gut, aber laut diverser Theorien bestimmt ja der Preis den Wert einer Ware. Bis dato liegt der Durchschnittpreis f&#252;r das Album bei 5,53 Euro glaube ich. 5,50 Euro, eine Currywurst und ein Bier sind das! Das Konzept mag aufgehen vielleicht, aber trotzdem insgesamt wird da Kunst und Kreativit&#228;t unter Wert verkauft.</p>
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		<title>Von: Herr S.</title>
		<link>http://www.blog-n-roll.net/radiohead-vs-music-industry/#comment-14355</link>
		<dc:creator>Herr S.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Oct 2007 19:44:43 +0000</pubDate>
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		<description>gracias!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>gracias!</p>
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