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  Unzumutbare Arbeitsbedingungen für Schmiergeld- kofferboten

Mai 30th, 2008

Am Ende leiden doch immer wieder die Kleinen unter unseren skrupellosen Managern!

Auch als Schmiergeldkofferbote muss man mal “Nein” sagen dürfen wenn der Geldkoffer zu schwer wird. Zwar haben Geldboten oft eine Gefahrenzulage, doch an die Folgen wie Rückenschäden von zu schweren Geldkoffern denk mal wieder keiner.

http://www.silicon.de/cio/strategie/0,39038989,39191415,00/
bote+verhob+sich+an+siemens_schmiergeld.htm

Via

  Schäuble sorgt sich um Datenschutz

Mai 30th, 2008

Inzwischen hat Innenminister Wolfgang Schäuble die Chefs der deutschen Telekommunikationsanbieter für Montag nach Berlin einberufen. Während des Treffens soll über das Thema Datenschutz gesprochen werden. Es gehe dem CDU-Politiker darum, die Bedeutung des Datenschutzes in Unternehmen zu stärken.

http://www.zdnet.de/news/business/0,39023142,39191523,00.htm

Hüstel, hüstel….. Schäuble sorgt sich aus aktuellem Anlass um den Datenschutz bei Telekommunikationsunternehmen. Die Sorgen sind sicherlich berechtigt, aber ob Schäuble der Richtige ist, der sich darum kümmern sollte? Im Hinblick auf Vorratsdatenspeicherung, Bundestrojaner, Biometriepässe usw…. bin ich mir da nicht so sicher.

Am Ende kommt noch sowas bei dem Treffen raus:

http://www.focus.de/politik/deutschland/
kundendaten-kriminalbeamte-warnen-vor-schwunghaftem-handel_aid_304304.html

Und wenn ich lese: “zentrale Datenbank für Verbindungsdaten” womöglich am besten unter Aufsicht von Wolfgang S. Behörde, dann gehts mir als Konsument dabei auch nicht viel besser, als beim Telekomskandal.

  Globalisierung

Mai 29th, 2008

Globalisierung

Globalisierung

Container nach China und gebrauchte Autos nach Afrika.

Globalisierung


  Telegate

Mai 26th, 2008

Telekom mal wieder. Angeblich direkt vom Vorstand in Auftrag gegeben. Doch keiner der alten Herren wills gewesen sein.

Und wie wahrscheinlich ist es, dass hier nicht mal Verbindungsdaten von weiteren Kunden zu anderen Zwecken missbraucht wurden?

  Peak Oil

Mai 24th, 2008

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,554587,00.html

  Öl

Mai 22nd, 2008

Öl kostet soviel wie noch nie zuvor. Täglich neue Rekordpreise und langsam stellt sich Panik ein. Doch mal ehrlich, mich persönlich wundert der Preis nicht. Ich glaube auch, dass das erst der Anfang ist und behaupte, dass 200 pro Barrel durchaus dieses Jahr noch realistisch ist. Das nun alle Schreien kann ich nicht nachvollziehen, diese Reaktionen kann ich mir nur mit totalem Realitätsverlust und Blindheit in den letzten Jahren erklären. Automobil, Luftfahrt und andere stark vom Öl abhängige Branchen bekommen kalte Füße. Zurecht, und, wie ich meine, selbstverschuldet. Wer die Augen verschließt und wie der Strauss mit dem Kopf im Sand glaub, alles wird schon wieder gut werden, der muss eben leiden.

Es wäre ja nicht so, dass es in vielen dieser Branchen Alternativen zur Ölabhängigkeit gibt. Doch diese führen oft ein Schattendasein, schauen wir doch mal bei Audi, Daimler, BMW. Wenn ich die Automobilindustrie auf diversen Automessen sehe, wie der 365ste 20 Liter Sprit schluckende Supersportwagen vorgestellt wird, dann kann ich das einfach nicht mehr nachvollziehen und muss sagen, zurecht habt ihr Angst vor diesen Ölpreisen!

Unterdessen kann ich nur sagen, in die richtigen Papiere investieren, Auto mal stehen lassen, in die Sonne gehen und ab und an mal das Aktiendepot checken, der hohe Ölpreis hat definitiv nicht nur Nachteile :-)) …

  DHL - Packstation für den Arsch

Mai 21st, 2008

Nachdem ich ja schon öfter so meine Probleme mit DHL und diversen Postschalterbeamten hatte, dachte ich mir, das muss man sich ja nicht geben und hab mich direkt bei der Packstation angemeldet.

Denn, wenn einen der Mann am Postschalter an die DHL Servicehotline verweist, weil das Päckchen nicht in der Filiale ist in der es eigentlich sein sollte, dann spreche ich doch in Zukunft lieber mit den Automaten der Packstation.

Das dadurch der Arbeitsplatz dieses Schalterbeamten gefährdet ist, sehe ich sehr entspannt, den der ist wirklich so überflüssig wie noch was. Das Einzige was er besser leisten könnte als der Packstationsautomat wäre persönlicher Service und Problemmanagement, doch dass scheint nicht in sein Aufgabengebiet zu gehören. Oder es wird vom Konzern erst gar nicht gewollt, den der Beamte hat schlicht weg nicht mal die Mittel mir helfen zu können. Klar, verdient DHL doch an den 14 Cent/min bei der Servicehotline kräftig mit.

Wie gesagt, deshalb habe ich mich bei der Packstation angemeldet. Die Packstation befindet sich typischerweise direkt neben einer Postfiliale, wie in den meisten Fällen. Nun sollte ich ein Paket bekommen. Bestellt war es an die Adresse der Packstation. Denn ein weiterer Faktor ist, dass ich zum arbeitenden Teil der Bevölkerung gehöre und damit zu den Postöffnungszeiten in der Regel im Büro bin und Pakete bisher immer erst Samstags abholen konnte. Mit der Packstation sollte das anderes werden, wurde mit versprochen. 24h Pakete verschicken und abholen, da freut sich der Angestellte samstags nicht mehr früh aufstehen zu müssen. Nun kommt aber diese Email:

Guten Tag Herr Daniel Gula,

leider konnte Ihre Sendung NICHT in die gewünschte PACKSTATION eingestellt werden.

Die Sendung liegt für Sie in der FILIALE ******* in Hamburg am nächsten Werktag zur Abholung bereit.

Bitte denken Sie daran, Ihre Goldcard und einen amtlichen Ausweis mitzunehmen.
Ihre Sendung liegt 7 Werktage für Sie zur Abholung bereit.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr PACKSTATION Team

Hallo, gehts noch? Dafür hab ich mich doch nicht bei der Packstation angemeldet, um nachher mein Paket doch wieder in der Filiale abzuholen. Wenn die ihre eigenen Systeme nicht hinbekommen, dann sollen sie es lieber lassen. Vieleicht sollte sich der Konzern mal wieder auf seine Kernkompetenzen konzentrieren, dann würde das vieleicht wieder besser klappen und der Imageverlust wäre noch aufzuhalten. Ich versuche den Laden auf jedenfall zu meiden wo es nur geht.

  Mord

Mai 21st, 2008

Irgendwie fühlt man sich schon etwas betroffener, wenn man noch vor einem 3/4 Jahr direkt über dem Tatort gewohnt hat. Mein Zimmer war das mit der halb heruntergelassenen Jalousie. Am 17.5.08 exekutiert ein 52 jähriger einen Anderen auf dem WC der Gaststätte.

http://www.teckbote.de/region/lokales/Artikel1631325.cfm

Persönlich hat es mich eigentlich immer nur gewundert, dass nicht schon früher oder öfter was passiert ist. Wer das Klientel mancher Eckneipen kennt, die morgens um 8 Uhr aufmachen und wo die Ersten um 10 Uhr schon stracke sind, der kann das sicherlich nachvollziehen.

  Google Street View

Mai 21st, 2008

Umstritten, dennoch faszinierend, Google Streetview:

http://maps.google.com/help/maps/streetview/

  Moderne Sklaverei - Zeitarbeit

Mai 21st, 2008

Nichts anderes machen in meinen Augen Zeitarbeits- und Personaldienstleistungsfirmen. Wie krass das teilweise ist, ist mir jetzt erst durch einen Fall in meinem Umfeld bewußt geworden. Man hat zwar schon einiges gehört, doch die Wirklichkeit ist nochmal eine Spur härter. Wird man arbeitslos, findet man meistens rechts schnell über die Zeitarbeit einen neuen Job. Gerade die Arbeitsämter sind mittlerweile sehr darauf aus, Arbeitslose schnell an Zeitarbeitsfirmen los zu werden. Kaum noch wird versucht dem Arbeitslosen eine Festanstellung und damit eine Perspektive zu vermitteln, von guter Beratung keine Spur. Doch was für Konditionen die Zeitarbeit mit sich bringt darüber macht sich kaum einer im Jobcenter Gedanken.

Für die Unternehmen ist das natürlich sehr bequem, Sie holen sich die Leute wenn sie sie brauchen und stoßen sie unproblematisch wieder ab, wenn die Auftragslage nicht so gut ist. Und auch um Sozialabgaben muss sich das Unternehmen nicht kümmern und fährt damit sogar oft noch günstiger. Für Unternehmen also eine Runde Sache. Doch für den Arbeitsnehmer?

Eher nicht, oft werden von den Zeitarbeitsfirmen falsche Angaben gemacht, Kosten die der Arbeitnehmer zu tragen hat werden im Voraus oft verschwiegen. Die Überraschung kommt dann auf dem Lohnzettel. 150 Euro Netto für eine Woche Arbeit in Früh- oder Spätschicht. Wochenendarbeit kommt angeblich auf ein Überstundenkonto, was am Ende als Urlaub genommen werden kann oder man ausbezahlen lassen kann….wers glaubt! Bei einer 35 Stunden Woche sind das ein knapper Stundenlohn von 4,20 Euro. Dafür gehen nicht einmal mehr osteuropäische Erntehelfer aufs Feld. Das meiste streicht die Zeitarbeitsfirma ein und verdient sich die goldenen Nase. Sie haben auch das richtige Klientel. Oft wehren sich die Betroffenen nicht mal, sie können es nicht oder sie trauen sich nicht. Zum einen steht Ihnen das Arbeitsamt im nacken und sagt, wenn du den Job nicht macht, bekommst du kein Geld mehr von uns und die Zeitarbeitsfirma sagt, wenn dus zu den Konditionen nicht machst, bauchst gar nicht anzufangen. Sklaverei unter der Schirmherrschaft staatlicher Behörden.

Ein Teufelskreis. Für immer mehr Unternehmen sind Zeitarbeiter attraktiv und günstig. Aus marktwirtschaftlicher Sicht absolut verständlich. Das führt dazu, dass Unternehmen aber keine Festanstellungsjobs mehr ausschreiben. Sie holen sich Ihren Personalbedarf so lange sie Ihn brauchen über die Zeitarbeit. Das führt dazu, dass Arbeitslose keine Jobs mehr finden und notgedrungen von den Arbeitsämtern in Zeitarbeitsfirmen gesteckt werden. Folge, dem Jobsuchenden bleibt erstmal gar nichts anderes übrig.

Deshalb wundert mich der neue Armutsbericht, vermutlich auch noch geschönigt kein bischen. Wie man mit 600,- Euro im Monat über die Runden kommen soll, dass muss mir erstmal einer erklären. Während Managergehälter in den letzten 10 Jahren auf das 52fache des normalen Arbeiterlohns gestiegen sind und die Bundestagsdiäten mittlerweile bald im Quartalstakt erhöht werden, bluten große Teile der Republik langsam aber sicher aus. Die Folgen kann sich jeder selbst ausmalen.

So kommt es auch, dass man Arbeitslosenzahlen auf 3,5 Mio schön rechnen kann. Doch was machen die meisten Vemittelten? Sie sind bei dubiosen Zeitarbeitsfirmen auf Jobs mit einem Lohnniveau unter der Armutsgrenze angewiesen bzw. gezwungen. Sie müssen teilweise weiter mit Sozialleitsungen vom Staat unterstützt werden um überhaupt leben zu können. Geschweige den, dass mit Zunahme solcher Arbeit auch unser Sozialsystem noch schneller den Bach runter geht als es das eh schon tut.

Moderne Sklaverei unter dem Schutz und mit Unterstützung des Staates.


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