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Leidiges Thema - Unternehmen im Web 2.0

Web 2.0 is was tolles. Da darf jeder mal mitmachen, nich nur zuschauen, auch mal was schreiben und sich seine Freunde zusammen klicken. Man darf es auch gern das Mitmachnetz nennen, wie es der Spiegel schonmal tat. Das haben Unternehmen auch schon bemerkt.

Doch leider, wie all so oft, nicht produktiv, sondern destruktiv, in dem man mit allen Mitteln versucht seine Reputation im Netz durch Lobhudelei, Schönrederrei und Manipulation aufzubessern. Bei den üblichen Blogspammern und Bewertungsplattformen kann man das ab und an beobachten. Gutes Beispiel, ist auch Wikipedia. Dort wird teilweise massiv versucht Einträge über die eigene Firma aufzuschönern, Kritik zu löschen und “schöne Welt”-Texte reinzuknallen.

Dass sie das allzu oft unter der firmeneigenen, statischen IP-Adresse machen zeigt, das Unternehmen die Funktionsweise des Internets immernoch nicht verstanden haben. Das gibt einem die Möglichkeit solche Zugriffe und Veränderungen zu protokollieren und genau das macht Wikipedia. Für die Öffentlichkeit gibt es jetzt den Wikiscanner! Das nette Tool zeigt wann, durch welche Firmen IP, welche Einträge bei Wikipedia geändert wurden.

Nein, nein, das Internet ist einfach kein Ponyhof für Unternehmen.

Ein Kommentar to “Leidiges Thema - Unternehmen im Web 2.0”

  1. Immonews :

    die geschickteste Werbung ist einfach Reputation. Viele versuchen das mit Macht auch im Internet manchmal etwas schlicht durchzusetzen. Es gibt aber auch positive Beispiele.

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