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Kriminell! Du und du und du auch…und alle anderen sowieso!

Die IFPI, vertritt mehrere Musikkonzerne, kriminalisiert Ihre Kunden weiter. Egal ob Bürgermeister, Lehrer, sogar Pfarrer…ganz zu schweigen von Jugendlichen. Jeder ist verdächtig…und jeder tatsächliche Filesharer ein Schwerstkrimineller. Die Polizei rückt mit der Staatsanwaltschaft und Log-Protokoll als Beweismittel an, beschlagnahmt den PC oder droht mit Hausdurchsuchung, alles wegen vermutlich 100 angebotenen oder downgeloadeten Liedern, vor der Nachbarschaft steht man wie ein Schwerverbrecher da. Interessant ist, ruft man die Polizei wegen einer Schlägerei oder Sachbeschädigung, kommen sie meistens zu spät oder Sie nehmen den Fall auf und dieser verschwindet dann meistens in irgendeinem Ordner als ungeklärt. Kein Wunder den bei angeblich 11500 Anzeigen gegen Filesharer von Label-Anwälten haben die Männer in Grün/Weiß, auch bezeichnet als “Dein Freund und Helfer”, die Staatsanwaltschaft sowie die Gerichte auch besseres zu tun als Straftaten im herkömmlichen Sinne zu verfolgen. Will sagen die Jungs sind anderweitig beschäftigt. So wird man wohl in den Zeitungen zukünftig mehr solche Artikel finden: “Polizeibericht: Filesharer verhaftet! Ein 16 Jugendlicher wurde auf frischer Tat bei saugen erwischt. Ein Sondereinsatzkommando umstellt und stürmte das Haus in dem der noch Minderjährige bei seinen Eltern lebte. Der PC und sämtliche CD und DVDs wurden beschlagnahmt. Die Anwälte der Musikindustrie zeigten sich zufrieden.”
Im gleichen Zug ist der Erfolg von legalen Download-Plattformen unübersehbar. Im ersten Halbjahr 2006 machten die Musikkonzerne damit einen Umsatz von 755 Millionen Euro, ein Anstieg von 106% als im Vorjahr. Trotzdem ist die Musikindustrie der Meinung, Tauschbörsen würden ihnen massiv schaden. Ausser Acht gelassen die Tatsache, das ein Filesharer sich den geladenen Titel im Handel vermutlich nie gekauft hätte, weil er entweder die restlichen Lieder auf der CD nicht möchte oder sie ihm einfach zu teuer ist, vor allen die Zielgruppe der Populärmusik Jugendliche, Schüler bzw. Studenten können sich teure CD oft nich leisten.

Quellen:

http://www.laut.de/vorlaut/news/2006/10/17/03331/

http://www.it-news-world.de/news_934/Klagen,+nichts+als+Klagen

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