Mein ehemaliger Chef spricht im Spiegel über die Wirtschaftskrise und die Folgen für die Werbebranche. Unter anderem plädiert er für mehr Bezahldienste im Web. Allein durch Werbung wird sich die Medienbranche nicht finanzieren können.
Da mag er Recht haben. Doch Bezahldienste im Web funktionieren nur bedingt und für Information und Nachrichten bezahlt fast keiner mehr. In Zeiten in dem die Kosten für die Verbreitung von digitalen Inhalten fast immer gegen 0 tendieren sind Bezahldienste kaum mehr durchzusetzen. Am Ende wird es immer einen geben der es kostenlos bereitstellt. Diese schmerzliche Erfahrung macht seit Jahren die Musikindustrie und haben viele Portalbetreiber 2001 gemacht.
Und das man auf den kostenlosen Klowänden, auch Blogs genannt (das meinte mein anderer ehemailger Chef, Jean-Remy), im Netz z.b. in Zeiten der Finanzkrise qualitativ besser und sogar früher informiert ist als bei den klassischen Qualitätsjournalismusehemaligegatekeepermedien haben egghat und weissgarnix gezeigt.















Oh, danke für das Lob!
Der Dank geht zurück. Persönlich finde ich mich bei deinen Artikeln besser informiert als bei diversen Wirtschafts- oder Finanzportalen. Teilweise wurde dort erst Tage später über Dinge geschrieben, die du schon früher begründet angesprochen oder analysiert hast. Respekt vor deiner Recherchearbeit, schön das es Menschen gibt die das einfach aus Interesse machen. Davon gehe ich einfach mal aus :).