Man hätte es ja kaum für möglich gehalten was der Google Chrome Browser alles kann, klasse Features:
Auch fanden es einige bedenklich, dass jeder Installation eine eindeutige ID zugeordnet wird, die im Rahmen des Auto-Updates jeden Tag an Google übermittelt wird und auch im Falle dynamischer IP-Adressen eine ganz brauchbare Zuordnung des Surfverhaltens zu einem speziellen Menschen hinbekommen kann.
Sehr schön auch die Nutzungsbedingungen! Alles natürlich nur ein Versehen des Weltkonzerns, hat man ja nicht so gemeint, sischer:
Sie verzichten auf das Urheberrecht und andere in Ihrem Besitz befindliche Rechte für jeglichen Inhalt, den sie durch oder über diese Dienste übermitteln, veröffentlichen oder betrachten. Durch das Übermitteln, Veröffentlichen oder Betrachten des Inhaltes erteilen Sie Google eine dauerhafte, unwiderrufliche, weltweit gültige, kostenlose und nicht-exklusive Lizenz, alle von Ihnen übermittelten, veröffentlichten oder betrachteten Inhalte zu reproduzieren, anzupassen, zu verändern, zu übersetzen, zu veröffentlichen, öffentlich aufzuführen, öffentlich darzustellen und zu verteilen. [...]
Die Bedingungen sowie die Beziehung zwischen Ihnen und Google gemäß den Bedingungen unterliegen den Bestimmungen der englischen Gesetzgebung. Sie und Google stimmen zu, sich zum Zwecke der Klärung sämtlicher rechtlichen Angelegenheiten, die sich aus den Bedingungen ergeben, der ausschließlichen Zuständigkeit der englischen Rechtsprechung zu unterwerfen. Dessen ungeachtet stimmen Sie zu, dass es Google weiterhin freisteht, in einer beliebigen Gerichtsbarkeit eine einstweilige Verfügung (oder eine Verfügung ähnlicher Art) anzustreben.
Nun ja, ob das wirklich gültiges Recht ist, bleibt zu klären, aber allein die Nennung der Punkte zeigt, was Google möchte und gibt vieleicht sogar Hinweise auf die wirklichen Features des Browsers, die man nicht so einfach abstellen kann.
However, bevor ich die Rechte an meinem geistigen Blabla Google überlasse bleib ich doch erstmal bei Firefox. Und damit auch noch etwas Protest dabei ist, sperre ich gleich mal alle Google Chrome Nutzer von meinem Blog aus. Tschüss Leute, war nett mit euch.
Via Boocompany (ein sehr lesenswerter Artikel)















Das stimmt mit meinen eigenen Recherchen so ziemlich überein.
Neben all den nicht eindeutig geklärten Datenschutzfragen, finde ich es noch wesentlich problematischer, dass die
Nutzungsbedingungen des Browsers vorsehen, dass Google sämtliche weltweite, unbefristete Nutzungsrechte an allen Informationen erhält, die durch den Browser laufen. Google räumt sich damit tatsächlich das Recht ein, die Inhalte, die durch den Browser laufen, zu übersetzten, zu ändern oder weiter zu verbreiten. Chrome wird daher kein einziges Kb auf meinem Rechner beanspruchen. Ich bleibe auch bei Firefox, keine Frage.