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Es kann nur einen geben

Social Communities im Internet sind IN. Fast täglich kommt ein neues an den Start und einer will besser sein und mehr Features haben als alle anderen. Vor kurzem z.B. Onsari.

Was 1999 Portale waren, sind heute Social Network Communities. Der Traum 1999: Nutzer in ein nahezu abgeschlossenes Portal zu sperren. Diese sollten gefälligst das nutzen, was ihnen geboten wird, und alles darüber hinaus hat sie nicht zu interessieren. Das sich die User nicht einsperren ließen, hat man schnell bemerkt und das Ende war nah. Heute: Social Network Communities sperren den User wieder ein, in einen geschlossenen Bereich, mit besserem Adressbuch, mickrigem Fotoalbum und am besten soll das interne Mailsystem so schnell wie möglich Email und SMS als klassische Kommunikationsmittel ablösen. Besser kann man Größenwahnsinn nicht verkaufen. Das Netz und die User lassen sich nicht einsperren. Das war damals so und es wird auch die nächsten Jahre so bleiben. Wenn ich mal ne Prognose abgeben darf, eine Modeerscheinung mit Ablaufdatum in wenigen Jahren.

Ein weiteres Problem was dabei Auftritt (und übrigens damals bei den Portalen ähnlich war): Social Communites werden sich selbst kanibalisieren. Den, es kann nur einen geben. 1999 war das Marktwirtschaft in Lichtgeschwindkeit. Social Communities sind Marktwirtschaft in Warp-Geschwindigkeit. Es kann nur einen geben. Monopolist oder Tot, Facebook oder StudiVZ, Lokalisten oder OnSari, Xing oder LinkIN und zum Schluss jeder gegen jeden. Der Kampf wird schnell entschieden, wie man am Wettstreit der Studentencommunities 2006 gesehen hat.

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