oder so ähnliche könnte es lauten.
Der Verein Deutsche Kinderhilfe e.V. sammelt Unterschriften für Internetsperren gegen Kinderpornographie. Das diese Sperren schwer umstritten sind, zeigt die jüngst sehr erfolgreiche Petition gegen Internetsperren (wer noch nicht unterschrieben hat, möge dies jetzt tun).
Doch offensichtlich ist bei diesem Verein Vorsicht geboten. So stecken dahinter angebliche Direktmarekting Firmen, der Ausschluss aus dem Deutschen Spendenrat, Aberkennung der Gemeinnützigkeit, Manipulation von Wikipediaeinträgen und Unregelmässigkeiten im Umgang mit Spendengeldern.
Und fefe schreibt etwas schier unglaubliches:
Update: Mir steckt gerade jemand das Gerücht, dass der Vorsitzende der Deutschen Kinderhilfe sich ein Pferd mit einer Abteilungsleiterin im Familienministerium teilt. Ich bin mir sicher, dass da nichts, aber auch gar nichts dran ist, und distanziere mich ausdrücklich von diesem Schmierenjournalismus. Recherchiert doch mal, um dieses schmutzige Gerücht zu widerlegen!1!! Das sind wir der Kinderhilfe und dem Familienministerium schuldig. Das ist ja wohl das mindeste, was wir für eine Versachlichung dieser Diskussion leisten können!
Aber da ist bestimmt nix dran! Sowas wäre ja …. ja …. das wäre …. pfuiiii
Und wikipedia zu diesem Verein.
Weiteres zum Thema:
http://netzpolitik.org/2009/deutsche-kinderhilfe-fuer-zensursula/
http://www.fixmbr.de/deutsche-kinderhilfe-jetzt-wirds-schmutzig-zensursula/
bei fixmbr auch interessante Zitate:
Nachdem, was ich alleine in den letzten 2 Stunden zur Deutschen Kinderhilfe gelesen habe, frage ich mich, ob diese Organisation ihren Namen zurecht trägt. Ist es nicht vielmehr so, dass hier auf dem Rücken der missbrauchten Kinder Politik und Lobbyarbeit betrieben wird?
Das könnte alles richtig schmutzig werden, wenn man sich so durch die Artikel ließt.
http://evildaystar.de/2009/05/die-deutsche-kinderhilfe-ursula-von-der-leyen-konnektion/
http://de.indymedia.org/2009/05/250427.shtml
Na, das schlägt schon große Wellen. Wenn das mal nicht nach hinten losgeht für die dubiose Deutsche Kinderhilfe!
Update:
Handelsblatt, auch interessant:
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/pr-schlacht-um-kinderporno-sperren;2277768
“Wir wünschen uns eine sachliche und ehrliche Diskussion. Die vom Familien- und Wirtschaftsministerium wiederholt benutzten Argumente basieren auf einer fahrlässig verzerrten Darstellung und halten einer inhaltlichen Überprüfung nicht stand.”
Ein Urteil des Landgerichtes Hamburg dagegen könnte Telekom-Unternehmen zweifeln lassen, ob sie sich an der Sperrung beteiligen. Das Einrichten einer solchen Maßnahme sei nicht zumutbar, die nur begrenzt geeignet sei, ihr Ziel zu erfüllen und leicht zu umgehen sei, erklärten die Richter im Fall einer Klage der Filmindustrie gegen einen Web-Zugangsanbieter.
Langsam aber sicher bewegt sich was.
Bei Don Dahlmann:
http://www.dondahlmann.de/?p=258
Offensichtlich ist es dem Familienministerium nicht gelungen, den “Kinderschutzbund” in Sachen des vorliegenden Gesetzentwurfes “Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen” zu aktivieren. Da könnte man schnell zu der Vermutung kommen, dass es man es eben die Öffentlichkeitsarbeit mittels einer anderen, deutlich unkritischeren Lobby betreibt. Unpraktisch ist das nicht. Das Familienministerium ist in den letzten Tagen in den Medien häufig scharf kritisiert worden. Kann man demnächst mit einer Unterschriftenliste einer “unabhängigen” Organisation glänzen, hat man ein Argument, den Gesetzentwurf so durch zu bekommen, wie man das haben möchte. Eine Rücknahme oder gar Aufweichung des Gesetzes kann man sich im Wahlkampf wohl eher nicht leisten.
Ein Kollege meinte heute am Telefon, dass die “Internetjungs” sich freuen sollten. Solche, zu dem schnell durchschaubaren Aktionen, zeugten im politischen Berlin davon, dass da irgendjemand zunehmend nervös werden würde.
Krass!
2. Nachtrag: Nicht unerwähnt sollte die Adresse der “Kinderhilfe” bleiben – Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin. Na sowas.
Das schreit doch regelrecht nach Verknüfungen mit den Ministerien. Oh man!
Und das sollte auch mal gesagt werden:
Aber diejenigen, die das Gesetz aus den genannten Gründen ablehnen, in die Nähe von Kinderschändern zu rücken, ist skandalös. Der Freiherr von und zu Guttenberg, Wirtschaftminister der Bundesregierung, hat dies öffentlich getan; und die Deutsche Kinderhilfe tut es in ihrem Aufruf zur Unterschriftensammlung für den Gesetzesvorstoß der Regierung. Dort nimmt sie Bezug auf die Online-Petition und schreibt im direkten Zusammenhang: „Es darf kein Grundrecht auf Verbreitung kinderpornographischer Seiten geben.“ Als wenn das die Petitenten gefordert hätten. Das ist pure Demagogie. Nicht verboten – aber verachtenswert.















hochinteressant.
man sieht natürlich sofort die schwierige situation in der wir (gegner des geplanten gesetz) uns befinden.
habe neulich eine diskussion mit einem bekannten gehabt und ihm gesagt, dass meiner meinung nach die “kinderhilfe” keine legitimierte organisation ist um sich an der thematik zu beteiligen, da es dieser regierungsnahe verband an objektivität mangeln lässt.
die antwort meines bekannten war: “wie, du willst kindern nicht helfen?”
es ist ausgesprochen schwer sich mit nichtwissenden darüber zu unterhalten.