Wirklich gerne geschehen, ich wurde ja auch nicht gefragt.
Opel bekommt ja bekanntlich Milliarden Euros an Steuergeldern geschenkt. Und wie es sich gehört bedankt man sich für Geschenke auch artig. So auch Opel, mit Zeitungsanzeigen:

Die Anzeige soll in insgesamt 4,6 Mio. Zeitungsexemplaren erschienen sein, z.B. in der FAZ, SZ und BILD. Allein in der BILD kostet eine Anzeige in der Größe 360.000 EUR.
Die Opel-Verantwortlichen mögen vielleicht eine gute Kinderstube gehabt haben und brav “Bitte” und “Danke” gelernt haben, einen Bezug zur Realität haben sie nicht mehr. Man kann sich ausrechnen, wieviele Millionen diese Anzeigen-Aktion gekostet haben dürfte, und sich im Gegenzug dann man vorstellen, wieviele kleine und mittelständische Unternehmen, die genau die gleichen Probleme wie Opel haben, um die sich aber kein Politiker-Hansel kümmert, mit diesem Geld man hätte retten können. Eine unvorstellbare Verschwendung!
Wahnsinn oder? Da kann man doch nicht mehr! Da gehts dem Laden angeblich so schlecht und die pfeifen mal kurz ein paar Millionen für eine Dankesanzeige raus, die so überflüssig ist wie nur was. Entschuldigt meine Ausdrucksweise, bei sowas gehts mir einfach durch: Was für ein Drecksladen, für den wir uns verschulden!
Mal ein kurzes Beispiel, dass Opel immer schon Probleme hatte (aus dem Jahre 2001):
http://www.handelsblatt.com/archiv/opel-will-milliarden-sparen-und-kapazitaet-kuerzen;449876
Opel ist sowas von zukunfsfähig.














