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	<title>+ Blog&#039;n&#039;Roll + &#187; Wirtschaft</title>
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		<title>Blog&#8217;n&#039;Roll liest jetzt:</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 20:16:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dd</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Mitten in der gro&#223;en Krise. Ein »New Deal« f&#252;r Europa&#8221; von Stephan Schulmeister. Kurzbeschreibung: Mit der »gro&#223;en Krise« hat der...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Mitten in der gro&#223;en Krise. Ein »New Deal« f&#252;r Europa&#8221; von <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stephan_Schulmeister">Stephan Schulmeister</a></strong>.</p>
<p>Kurzbeschreibung:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Mit der »gro&#223;en Krise« hat der &#220;bergang von einer finanz- zu einer realkapitalistischen Wirtschaftsordnung begonnen, wie Stephan  Schulmeister, einer der profiliertesten &#246;sterreichischen  Wirtschaftsforscher, beschreibt. Dieser wird Jahre dauern: Der in den  letzten drei&#223;ig Jahren zunehmend dominante Finanzkapitalismus stellt ja  eine umfassende »Spielanordnung« dar. Dazu geh&#246;ren die neoliberale  Wirtschaftstheorie, der Vorrang f&#252;r den Geldwert, die Liberalisierung  der Finanzm&#228;rkte und die Schw&#228;chung des Sozialstaats. Die gro&#223;e Krise  wird den Boden f&#252;r eine Neuordnung des »Spiels Wirtschaft« bereiten: Die  Triebkraft kapitalistischer Dynamik, das Profitstreben, wird wieder auf  realwirtschaftliche Aktivit&#228;ten fokussiert, erg&#228;nzt und erweitert um  die &#246;kologische und soziale Dimension. Die L&#228;nder der EU sind in dieser  Situation durch das »Spardogma« und das »Gefangenendilemma« gel&#228;hmt:  Betreibt jedes einzelne Land eine expansive Politik, so flie&#223;t ein  Gro&#223;teil der Impulse ins Ausland. Machen alle EU-L&#228;nder dies gemeinsam,  so st&#228;rken sie sich wechselseitig. Das w&#228;re jener »New Deal« f&#252;r Europa,  der die Talsohle im langfristigen Entwicklungszyklus verk&#252;rzen w&#252;rde.  Wie k&#246;nnte er aussehen, und welches politische »leadership« braucht es  zu seiner Durchsetzung?</p>
</blockquote>
<p><strong><a href="http://www.amazon.de/Mitten-gro%C3%9Fen-Krise-Deal-Europa/dp/3854525869">Amazon</a></strong></p>
<p>Einen kleinen Vorgeschmack gibt es auch hier:<br />
<a href="http://www.weissgarnix.de/2010/08/01/depression-als-europaisches-gemeinschaftsprojekt/">http://www.weissgarnix.de/2010/08/01/depression-als-europaisches-gemeinschaftsprojekt/</a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.weissgarnix.de/2010/08/01/depression-als-europaisches-gemeinschaftsprojekt/"></a><a href="http://www.blog-n-roll.net/wp-content/uploads/2010/08/schulmeister.jpg"><img class="size-full wp-image-2350   aligncenter" title="schulmeister" src="http://www.blog-n-roll.net/wp-content/uploads/2010/08/schulmeister.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
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		<title>Was macht eigentlich dein Geld in Griechenland?</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 15:10:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dd</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir haben den Griechen jahrelang die Kreditlinien gestreckt wie der Dealer dem Junkie sein Koks und unsere R&#252;stungsindustrie hat auf Pump geliefert wie Baul&#246;we Schneider. Hauptsache der Rubel rollt! Oder halt auch nicht. In dem Fall schon bald nicht mehr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="Griechenland" src="http://www.blog-n-roll.net/wp-content/uploads/2010/05/800px-Parthenon.JPG" alt="" width="800" height="533" />&#8230; es arbeitet! Und wie!</p>
<p>Die EU soll ja eine Solidargemeinschaft sein. Alle f&#252;r Einen, Einer f&#252;r Alle! Was den drei Musketieren schon als Leitsatz diente, kann der EU nur Recht und billig sein. Zwar hie&#223; es vor einigen Jahren noch: &#8220;Jaaaa, aber f&#252;r Schulden eines anderen Landes, daaaaa m&#252;sse keiner und so!&#8221; Das Ganze wurde sogar vertraglich festgehalten. Doch Vertr&#228;ge sind zum brechen da und so wurde man schnell hellh&#246;rig, als Griechenland vor einigen Monaten die Pleite drohte. Pl&#246;tzlich merkte man &#8230; hoppla &#8230; die Schulden, die die bisher gemacht haben, haben die Griechen bei uns gemacht. Vor allem bei unseren Banken und unserer R&#252;stungsindustrie. Dazu muss man wissen, dass Griechenland im letzten Jahr der f&#252;nft gr&#246;&#223;te R&#252;stungsimporteuer der Welt war (gemessen am BIP Anteil). Wir haben den Griechen jahrelang die Kreditlinien gestreckt wie der Dealer dem Junkie sein Koks und unsere R&#252;stungsindustrie hat auf Pump geliefert wie Baul&#246;we Schneider. Hauptsache der Rubel rollt! Oder halt auch nicht. In dem Fall schon bald nicht mehr.</p>
<p>Und wie haben sie geschriehen! Ah&#8230; unsere Arbeitspl&#228;tze sind in Gefahr, unsere Banken sind in Gefahr, der Euro wird zum billigen Rubel! Wir m&#252;ssen helfen. Aber bitte nicht mit einem Schuldenhaircut (was ja das normale Verfahren bei einer Insolvenz w&#228;re), auch nicht mit der Stornierung  noch offener Waffengesch&#228;fte im Wert von &#252;ber 6 Mrd Euro, nein! Der europ&#228;ische Steuerzahler steht solidarisch seinen Mann in Zeiten des z&#252;gellosen Kapitalismus und Neoliberalismus auf den M&#228;rkten. Gewinne werden neoliberal like abgesahnt, wer viel &#8220;leistet&#8221; (also fleisig Geld von einem Konto auf ein anderes bucht) bekommt hohe Boni und Dividenden. Schulden werden solidarisiert  mit dem Rest. Hach, der Kommunismus hat halt auch Vorteile. Aber bitte nur Vorteile! Tja, Leistung muss sich wieder lohnen! Eigentlich ganz im Trend unserer Zeit! Jeder mixt einfach das was im gef&#228;llt. Ob in der Religion, bei der Kleidung, beim Sex, der Eintopf aus Allerlei hat Hochkunjunktur! Warum also auch nicht mal mit unseren wirtschaftlichen und politischen Systemen experimentieren? Hat doch sowieso keiner eine Ahung. Experten und Politiker fliegen im Blindflug durch Europa, mit ein paar Bankstern als Piloten im Cockpit. Da wird aus Neoliberalismus und Kommunismus halt ganz schnell mal ein neoliberalkommunistisches Mash-Up einiger m&#228;chtiger Menschen oder so &#228;hnlich.</p>
<p>Zur&#252;ck zu Griechenland. Ich hatte dazu ja schon<a href="http://www.blog-n-roll.net/?s=griechenland"> eine Menge</a> geschrieben, deshalb will ich nicht <a href="http://www.blog-n-roll.net/rote-zahlen-aus-athen/">mehr</a> <a href="http://www.blog-n-roll.net/die-griechenland-luege-bailout-fuer-banken-und-ruestungsindustrie/">auf die ganzen Details</a> eingehen. Heute habe ich wieder mal etwas <strong><a title="Der Standart" href="http://derstandard.at/1280984586801/Athen-ruestet-trotz-hoher-Schulden-weiter-auf?seite=2#forumstart">zum Thema gelesen</a></strong>. Wie schon angemerkt, sollte man ja denken, dass ein Staat, kurz vor der Pleite, erstmal die R&#252;stungsausgaben auf null zusammenstreicht, bevor er bei Lehren und Beamten die Bez&#252;ge bis zum Existenzminimum k&#252;rzt. In Griechenland scheint man das aber nicht so genau zu nehmen.</p>
<blockquote><p>Das hochverschuldete Griechenland hat f&#252;r 2010 sechs Milliarden Euro f&#252;r  R&#252;stung eingeplant, das sind 2,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts  (BIP). Die Milit&#228;rausgaben lagen in den vergangenen Jahren sogar bei  mehr als vier Prozent des BIPs.</p></blockquote>
<p>Gr&#252;&#223; Gott Herr Minister! Mit unseren hart erarbeiteten Steuergeld werden nach wie vor flei&#223;ig Panzer bei Kraus&amp;Maffei bestellt und Westerwelle l&#228;sst es sich bei keinem Griechenlandbesuch nehmen, darauf hinzuweisen, dass sie noch Eurofighter und -copter abzunehmen h&#228;tten! Schlie&#223;lich sind wir ja eine Solid&#228;rgemeinschaft nicht nur im Geiste, sonderen auch bei den R&#252;stungsprojekten!</p>
<p>Man kann nur den Kopf sch&#252;tteln. Als Grieche h&#228;tte ich die Regierung schon l&#228;ngst abgesetzt und den Pr&#228;sidentenpalast abgefackelt. Das klingt jetzt hart. Aber eine Regierung die sich mehr den milit&#228;rischen Verpflichtungen unterworfen sieht als dem eigenen Volke, hat keine andere Behandlung verdient! In einer Demokratie haben die B&#252;rger auch Pflichten!</p>
<p>Einer der Wenigen aus der EU, der Klartext redet, ist der slowakische Finanzminister Ivan Mikloš:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wenn es um die Solidarit&#228;t von Armen mit Reichen, Verantwortungsvollen  mit Verantwortungslosen oder Steuerzahlern mit Bankeigent&#252;mern und  Bankmanagern geht, dann sehe ich das nicht als Solidarit&#228;t.&#8221;</p></blockquote>
<p>Respekt, mein lieber Herr Minister! Endlich mal einer der sein Maul aufrei&#223;t und nicht nur bei den eidgen&#246;ssischen Josefs dieser Welt <span style="text-decoration: line-through;">bank</span> blank zieht! Die Slowakei mustert sich zu einem EU-Mustersch&#252;ler mit Moral. Doch nat&#252;rlich kommen gleich wieder die L&#252;mmel von der letzten Bank und meinen:</p>
<blockquote><p>Zuvor hatte EU-W&#228;hrungskommissar Oli Rehn die Haltung der Slowakei als  Versto&#223; gegen die Solidarit&#228;t in der Eurogruppe kritisiert.</p></blockquote>
<p>Jo, is klar. Tacheles will in diesen Zeiten keiner h&#246;ren. F&#252;r was arbeitet unser Geld also in Griechenland? Die Antwort gibts auch im Artikel:</p>
<blockquote><p>Und obwohl damals die Krise schon absehbar war, kaufte Athen noch sechs  Fregatten f&#252;r 2,5 Milliarden Euro, Helikopter f&#252;r 400 Millionen Euro,  Kampfflugzeuge und sechs U-Boote im Wert von einer Milliarde Euro. [...] In dem 110-Milliarden-Paket des Internationalen W&#228;hrungsfonds (IWF) mit Griechenland gibt es zudem keine Auflagen zur Abr&#252;stung.</p></blockquote>
<p>Wie? Keine Auflagen zur Abr&#252;stung? 1! Klingt f&#252;r mich irgendwie gewollt. Und ich sehe hier nicht nur die Griechen in der Schuld, schlie&#223;lich haben wir geliefert und Kredite gegeben, obwohl alle wu&#223;ten was da los ist. Ich will sogar soweit gehen, dass europ&#228;ische Politiker aus L&#228;ndern mit einer starken R&#252;stungsindustrie (Frankreich, Deutschland, UK) sogar heftigen Druck auf Griechenland ausge&#252;bt haben. Expliziet seinen hier die Franzosen erw&#228;hnt und auch Herr Westerwelle, der erst k&#252;rzlich wieder die Griechen auf Abnahme von Eurofighter gedr&#228;ngt hat. Weiter so Europa! Solidarisch stehen wir zusammen f&#252;r Banken, R&#252;stung und &#220;berwachung!</p>
<p>Quelle:<strong><a href="http://derstandard.at/1280984586801/Athen-ruestet-trotz-hoher-Schulden-weiter-auf?seite=2#forumstart"> http://derstandard.at/1280984586801/Athen-ruestet-trotz-hoher-Schulden-weiter-auf</a></strong></p>
<p>Quelle Teaserbild: <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Parthenon.JPG&amp;filetimestamp=20070418190111">Wikipedia</a>, Urheber<a title="User:Onkel Tuca (Seite nicht vorhanden)" href="http://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=User:Onkel_Tuca&amp;action=edit&amp;redlink=1"> Onkel Tuca</a> unter CC 3.0 Namensnennung</p>
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		<title>Ein mal benehmen, bitte! Mit der Telekom</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 19:36:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was muss diese Telekom alles ertragen! Unzufriedene Kunden, angeblich auspionierte Mitarbeiter und Kunden, diversen sonstigen Datenpannen, unzureichender Breitbandnetzausbau, Produkte seien...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was muss diese Telekom alles ertragen! <strong><a href="http://www.blog-n-roll.net/vorsicht-beim-telekom-online-umzugservice/">Unzufriedene Kunden</a></strong>, angeblich auspionierte Mitarbeiter und Kunden, diversen sonstigen Datenpannen, unzureichender Breitbandnetzausbau, <strong><a href="http://www.blog-n-roll.net/die-geister-die-man-ruft/">Produkte seien nicht ausgreift</a></strong> und zu guter letzt nat&#252;rlich zu Teuer!</p>
<p>Das kann man nat&#252;rlich nicht auf sich sitzen lassen. Der potenzielle Kunde soll gef&#228;lligst wissen, wie man sich gegen&#252;ber Anderen zu benehmen hat, wie zum Beispiel gegen&#252;ber der Telekom, zumindest im vom Vorstand ausgerufenen Zukunftsmarkt Internet und Mobile!</p>
<p>Voilá: die neusten Benimmregeln f&#252;r den Umgang mit Internet und Handy! Quasi der Knigge der digitalen Boheme! Die Umgangsbibel f&#252;r Digital Natives!</p>
<p><a href="http://eetiquette.de/"><strong>DIE eEtiquette mit 101 Leitlinien f&#252;r die verbl&#246;dete digitale potenzielle Kundschaft!</strong></a></p>
<p>Damit das Ganze auch einen professionellen hat man richtig Geld in die Hand genommen! Ein &#8220;Creation Center&#8221; hat man geschaffen. Was auch immer das sein mag? 1 ! So wurde: „&#8230; nach mehrmonatiger intensiver Recherchearbeit und zahlreichen  Workshops mit Teilnehmern aus mehr als 12 Nationen“ die 101 Leitlinien aus der Taufe gehoben! WOW! Nach Internetmanifest, dem 10ten Email-, Twitter- und Blogknigge jetzt das!</p>
<p>Also ich mein! Hallo? Da spart die Telekom wo sie nur kann, an allen Ecken und Enden und versucht den ehemaligen Staatsriesen profitabel zu machen und die Verluste an Analoganschl&#252;ssen auszugleichen, damit sie die Welt mit sowas &#8230; &#228;h &#8230; so einem Dokument, nach monatelanger Forschungsarbeit, begl&#252;cken kann!</p>
<p>Anstatt sich um die Verbesserung des Kundenservice zu k&#252;mmern, Geld in neue Mitarbeiter und Schulungen zu stecken, den Breitbandausbau voranzutreiben, <strong><a href="http://www.blog-n-roll.net/vorsicht-beim-telekom-online-umzugservice/">Kunden nicht zu verarschen</a></strong>, k&#252;mmert man sich doch lieber um die wirklich wichtigen Sachen! Oder? Dem Gemeinwohl! Dem zuk&#252;nftigen Zusammenleben der digitalen Gesellschaft! Danke Telekom! Genau das was wir immer von euch wollten!</p>
<p>Und was machen diese undankbaren Bengel im Internet? Sie machen sich dar&#252;ber lustig:</p>
<p><a href="http://t3n.de/news/weblife-verhaltensregeln-furs-digitale-leben-telekom-275697/">http://t3n.de/news/weblife-verhaltensregeln-furs-digitale-leben-telekom-275697/</a></p>
<p><a href="http://www.netzpolitik.org/2010/eetiquette-10-ratschlage-fur-die-telekom/">http://www.netzpolitik.org/2010/eetiquette-10-ratschlage-fur-die-telekom/</a></p>
<p><a href="http://www.sichelputzer.de/2010/07/16/wie-geht-man-mit-kinderfeindlichen-leitlinien-um/">http://www.sichelputzer.de/2010/07/16/wie-geht-man-mit-kinderfeindlichen-leitlinien-um/</a></p>
<p><a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/507719">http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/507719</a></p>
<p>Es darf also getrost zur&#252;ckgeschmunzelt werden ;-).</p>
<p>Am Rande noch ein kleiner Tipp: wer anderen Benehmen beibringen m&#246;chte, sollte doch erstmal vor der eigenen Haust&#252;re kehren. Z.B. wie man sich gegen&#252;ber auspionierten Kunden und Mitarbeitern benimmt, l&#252;ckenlose Aufkl&#228;rung war ja eher Fehlanzeige, oder gegen&#252;ber <strong><a href="http://www.blog-n-roll.net/vorsicht-beim-telekom-online-umzugservice/">geprellten Kunden </a></strong>benimmt!</p>
<p>(Quelle Teaserbild: <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Bonn_DTAG2.jpg&amp;filetimestamp=20050204173941">wikipedia, Urheber: Qualle, under CC3.0</a>)</p>
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		<title>Unsere Wirtschaft wird am Hindukusch verteidigt</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 21:22:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Struck sprach von &#8220;Unsere Freiheit wird am Hindukusch verteidigt&#8221; und der ehemalige Bundespr&#228;sident sprach von notwendigen milit&#228;rischen Eins&#228;tzen um unsere...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Struck sprach von &#8220;Unsere Freiheit wird am Hindukusch verteidigt&#8221; und der ehemalige Bundespr&#228;sident sprach von notwendigen milit&#228;rischen Eins&#228;tzen um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel f&#252;r freie Handelswege um bei uns Arbeitspl&#228;tze und Einkommen zu sichern.</p>
<p>Lange habe ich mich gefragt was der wahre Hintergrund zum &#220;berfall auf Afganistan nach 2001 war. Auf dieses Land, dass seit Jahren so umk&#228;mpft ist. Langsam lichtet sich der Nebel und es wird klarer wo die Interessen in Afganistan liegen. Die<a href="http://www.nytimes.com/2010/06/14/world/asia/14minerals.html?emc=na"> <strong>NY Times spricht von mit den weltweit gr&#246;&#223;ten Lithium Vorkommen</strong></a><strong> </strong>der Welt. Nun wird man sich fragen, warum Lithium? Warum nicht &#214;l, Gold, Diamanten, oder was wei&#223; ich ich was? Aber was zum Teufel, wof&#252;r soll Lithium gut sein?</p>
<p><a href="http://www.blog-n-roll.net/wp-content/uploads/2010/06/lithium.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1904" title="lithium" src="http://www.blog-n-roll.net/wp-content/uploads/2010/06/lithium.jpg" alt="" width="492" height="241" /></a><br />
Lithium ist <strong><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2751155_Afghanistans-Bodenschaetze-Das-oel-der-Zukunft.html">das Gold bzw. wird zum Gold der Elektoindustrie</a></strong>. Lithium ist enorm wichtig zur Speicherung von Elektrizit&#228;t. Vom Handyakku bis zum Gro&#223;akku, alle ben&#246;tigen Lithium. Und der Speicherbedarf steigt rapide an. Um zuk&#252;nftig unsere Energieprobleme mit alternativen Energien zu l&#246;sen, wird die Frage der Speicherung von Elektrizit&#228;t immens wichtig. Wer also die Lithium Vorkommen in Zukunft kontrolliert, kontrolliert die Welt. So wie heute das &#214;l die Wirtschaft regiert, wird Lithium in wenigen Jahren die Welt regieren. Erst recht wenn &#214;l auf absehbare Zeit knapp wird.</p>
<p>So haben K&#246;hler und Struck durchaus Recht. Verbinden wir doch einfach die Aussagen und sprechen von &#8220;Unsere Wirtschaft wird am Hindukusch verteidigt&#8221;. Ab heute d&#252;rfte da was Wahres dran sein.</p>
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		<title>Moral Hazard</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 09:32:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Au&#223;er Rand und Band waren die Finanzm&#228;rkte in den letzten Jahren. Die Politik setzte zunehmend auf Deregulierung, nicht zu letzt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Au&#223;er Rand und Band waren die Finanzm&#228;rkte in den letzten Jahren. Die Politik setzte zunehmend auf Deregulierung, nicht zu letzt auf Anraten ihrer Berater und Staatssekrat&#228;re, die in den seltensten F&#228;llen nicht einer Finanzmarktlobby angeh&#246;rten. Ein beinahe unregulierter freier Finanzmarkt wurde geschaffen, ich w&#252;rde sagen, ganz nach dem Vorbild der freien Marktwirtschaft.</p>
<p>Seit der Finanzmarktkrise 2007/2008 jedoch funktioniert dieses marktwirtschaftliche System nicht mehr. Es wurde aufgeweicht. N&#228;mlich genau zu dem Zeitpunkt, als Regierungen den Banken einen Rettungsschirm gespannt haben. Die Banken haben durch ihre Lobbisten Angst gesch&#252;rt und die Regierungen erpresst. Wenn die Banken nicht gerettet werden, dann wird die Wirtschaft und als Folge die ganze Welt untergehen. Weil die Banken so gro&#223; und wichtig f&#252;r die Kreditversorgung sind, dass ist ja auch ihr eigentliches Gesch&#228;ft. Sicher h&#228;tte es dann kurze und schwere Ersch&#252;tterungen gegeben. Aber man muss sich fragen, ob ein schnelles Ende mit Schrecken nicht besser gewesen w&#228;re, als dass was wir heute erleben. Ich glaube eine schnelle Verstaatlichung der betroffenen Institute und die Sicherung der Spareinlagen durch den Staat, sowie die Sicherung der Kreditvergabe an die Wirtschaft z.b durch die KFW Bank mit Staatsb&#252;rgschaft, w&#228;re die bessere L&#246;sung gewesen. Der Staat h&#228;tte mit dem Geld &#252;ber die KFW die Kreditversorgung der Wirtschaft direkt sichern k&#246;nnen, die kaputten Banken verstaatlichen und anwickeln sollen bzw. restrukturieren und wieder an den Markt bringe k&#246;nnen. Die Schweden haben das effektiv vorgemacht.</p>
<p>All das ist nicht passiert. Die Banken wurden mit Staatsgeld gerettet, sie wurden auf Risiko des Steuerzahlers aus der Verantwortung und Haftung f&#252;r ihr Verhalten genommen. Sprich der Ertrag der letzten goldenen Jahre, in denen Milliarden Gewinne und Boni aus hochriskanten Gesch&#228;ften ausgesch&#252;ttet wurden, entspricht nicht mehr dem Risiko. Die Banken k&#246;nnen sich jetzt sicher sein, dass sie egal welches Risiko sie eingehen, am Ende immer gerettet werden. Weil sie &#8220;too big to fail&#8221; sind. Was macht man also wenn man den Freibrief f&#252;r jedes Risiko hat und eine Haftung nicht zu f&#252;rchten braucht, man geht noch mehr und noch h&#246;here Risiken ein. Es ist mir klar, wie Banken in der Rezession und der gr&#246;&#223;ten Krise seit dem 2 W K jetzt schon wieder Milliarden Gewinne einfahren, w&#228;hrend Lohnk&#252;rzungen, Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit steigen und die real Wirtschaft schrumpft. Sie gehen einfach noch h&#246;here Risiken ein, wodurch sie h&#246;here Zinsen einfahren. Und alles ohne Haftung. Dazu kommt noch, dass Sie das Geld daf&#252;r f&#252;r 1% von den Zentralbanken hinterhergschmissen bekommen. Das geben Sie nat&#252;rlich nicht als Kredite an die Realwirtschaft weiter, dass w&#252;rde zu wenig abwerfen. Nein, damit werden hochriskante und damit hochverzinste Anleihen gekauft, die ein vielfaches erwirtschaften. Sprich, das billige Geld am Markt heizt die Spekulationen noch weiter an, anstatt die Wirtschaft anzukurbeln.</p>
<p>Keine Haftung, Staaten hauen die Banken raus und verschulden sich selbst, worauf wieder die Zinsen auf Anleihen steigen, was wiederum die Banken als Gewinn einstreichen. Dazu kommt das billige Geld der Zentralbanken. Ich brauche nicht lange nachzudenken um zu wissen, dass hier immer noch massiv &#214;l ins Feuer flie&#223;t.Eine versprochene massive Regulierung wurde seid 2008 nicht druchgesetzt. Die Folgen sehen wir heute.</p>
<p>Nun sind wir genau in der zweiten Phase der Krise, n&#228;mlich jetzt wackeln die Staaten. Ausgelaugt durch laxe Besteuerung von Reichen, von Banken, durch Rettungsschirmen, Subventionen f&#252;r R&#252;stung und Lobbykonzernen. Griechenland war der Anfang und die Finanzmarktakteure sind flei&#223;ig mit dabei weitere Goldadern zu finden. Geld von der EZB zu 1% leihen, f&#252;r 6,7 &#8211; 10 % an marode Staaten &#252;ber Staatsanleihen weiterverleihen. Dabei sich wieder massive Risiken ins Depot holen, um damit wieder die Regierungen zu erpressen, dass man Bankrott geht, wenn Griechenland Pleite geht. Und was passiert? Die Regierungen z&#246;gern nicht lange und schieben 140 Mrd Euro nach Griechenland. Ein totsicheres Gesch&#228;ft und Lizenz zum Gelddrucken.</p>
<p>Man muss sich das vorstellen, mit dem Geld wird Griechenland nicht ein St&#252;ck aus den Schulden herausgebraucht, sondern lediglich daf&#252;r gesorgt, dass Griechenland bestehende Kredite an Finanzmarktakteure aus Staatsanleihen zur&#252;ckzahlen kann. D.h. die Schulden bleiben bestehen, nur haben sie jetzt Schulden bei uns als Steuerzahler und nicht mehr bei den Banken. D.h. die Banken l&#246;sen Ihre Kredite ab, bekommen Ihr Geld zur&#252;ck und haben daf&#252;r lange hohe Zinsen eingestrichen und Gewinne erwirtschaftet, w&#228;hrend wir als Steuerzahler auf dem Risiko sitzen wenn Griechenland dann in 3 Jahren doch in die Insolvenz geht. Und das ist noch nicht das Ende 750 Mrd. Euro wurden nun als Rettungsschirm f&#252; die ganze EU gepannt. Ein Signal an die Banken so weiter zu machen wie bisher. Wie man sieht hat sich auch nicht ge&#228;ndert, der Euro explodiert nach wie vor, die M&#228;rkte sind immer hoch nerv&#246;s, jeden Tag kann ein anderes Opfer an der Reihe sein, Geld muss arbeiten und Rendite erwirtschaften.</p>
<p>Jetzt wird ja viel dar&#252;ber geredet, man m&#252;sse den Finanzmarkt regulieren. Ja sicher, aber was hilft da? Es wird von Transaktionssteuer geredet, Bankenabgabe, Verbot von Leerverk&#228;ufen usw. Alles sicher ganz nett und k&#246;nnte auch sinnvoll sein um die maroden Staatshaushalte zumindest wieder ansatzweise zu sanieren. Doch am Ende werden sie kaum etwas bewirken, da zum einen der Finanzmarkt global funktioniert und die Abgaben &#252;ber kurz oder lang an die Kunden weitergeben werden. Eine strikte Regulierung, was Banken d&#252;rfen und was nicht, w&#228;re sinnvoll, wirkt aber kaum, da die Gesch&#228;fte einfach im Ausland gemacht werden. Die Politik ist daf&#252;r schlicht nicht in der Lage so etwas weltweit durch zu setzen, zu viele nationale Interessen. Was hilft also bei diesen globalen M&#228;rkten?</p>
<p>Ganz einfach! Die freie Marktwirtschaft! Wer Risiko eingeht, muss auch mit Verlust rechnen. Wer zu viel Risiko eingeht und sich verzockt, der muss die Konsequenzen ganz alleine tragen. Sprich, wenn eine Bank zu viel Risiko eingeht, zu wenig Eigenkapital hat, damit zu stark gehebelt hat, hat schlicht und einfach Pleite zu gehen  und abgewickelt zu werden. Eigentlich total einfach. Und am Ende doch genau das, was die letzten Jahre proklamiert wurde. N&#228;mlich, freie M&#228;rkte! Nur dann werden sich die Akteure 10mal &#252;berlegen, welches Risiko sie eingehen k&#246;nnen. Diese Banken haben hochbezahlte Risikomanager, was haben die die letzten Jahre eigentlich den ganzen Tag gemacht? Die wissen doch ganz genau, was m&#246;glich ist und was nicht. K&#246;nnen sich aber sicher sein, dass sie im Extremfall eine Staatsrettung bekommen. So kann man doch Risiken eingehen wie man will. Ja man muss sogar viele Risiken eingehen, um auch ja gro&#223; und aufgebl&#228;ht genug zu sein, um den Staat mit meiner Gr&#246;&#223;e erpressen zu k&#246;nnen! Man nennt sowas auch Moral Hazard. Die Katze bei&#223;t sich, bei allem was von der Politik und den Zentralbanken vorgeblich &#8220;gegen&#8221; die Finanzspekulation unternommen wurde, in den Schwanz. Aus meiner Sicht wird dadruch die Risikolust nur noch verst&#228;rkt.</p>
<p>Doch warum wird, trotz bessern Wissens, dagegen immer noch nichts unternommen? Die Politik ist zu verflochten mit dem Finanzkteueren. Ein paar Beispiele:</p>
<p><strong>J&#246;rg Asmussen:</strong></p>
<ul>
<li>Staatssekret&#228;r im Finanzministerium</li>
<li>Entscheidet ma&#223;geblich &#252;ber Staatshilfen</li>
<li>Sitzt derzeit im Lenkungsausschuss des Bankenrettungsfonds SOFFIN<a title="SoFFin" href="http://de.wikipedia.org/wiki/SoFFin"></a></li>
<li>Sitzt im Verwaltungsrat der Finanzaufsichtsbeh&#246;rde Bafin</li>
<li>Und im „Wirtschaftsfonds Deutschland“, der ohne parlamentarische Kontrolle &#252;ber Staatsb&#252;rgschaften f&#252;r Unternehmen entscheidet.</li>
<li>Er ist Mitglied der Expertengruppe „Neue Finanzmarktarchitektur“. Dieses Gremium soll Vorschl&#228;ge f&#252;r neue Finanzmarktregeln entwerfen, die unter anderem eine Erh&#246;hung der Marktransparenz zum Ziel haben.</li>
</ul>
<p>Herr Asmussen ist also ma&#223;geblich an der Bankenrettung und soll vor allem die L&#246;sung f&#252;r das Finanzmarktproblem erarbeiten. Da schauen wir doch mal was Herr Asmussen noch so den ganzen Tag gemacht hat oder macht, teilweise hat er die &#196;mter niedergelegt:</p>
<ul>
<li>Im IKB Aufsichtsrat, die eigentlich von der BAfin kontrolliert werden solle, sich aber massiv verzockte</li>
<li>Im Aufsichtsrat der Deutsche Postbank AG</li>
<li>Im Aufsichtsrat der Euler Hermes Kreditversicherungs AG</li>
<li>Lebensgef&#228;hrtin ist Henriette Peucker, die von Januar 2003 bis M&#228;rz 2010 die Berliner Repr&#228;sentanz der Deutschen B&#246;rse</li>
<li>Mitglied in einer Lobbygruppe f&#252;r Finanzakteure</li>
</ul>
<p>Er kontrolliert also mit der Bafin praktisch seine alten oder Zweitarbeitgeber, vergibt Staatshilfe an seine alten oder Zweitarbeitgeber und soll Regulierungen schaffen, die seine alten oder Zweitarbeitgeber einschr&#228;nkten.Und dieser Mann ist daf&#252;r verantwortlich, dass die Krise bew&#228;ltigt wird und in Zukunft nich mehr vorkommt? 1!!!! Langsam wird klar, warum man den Weg der massiven Staatshilfen geht.</p>
<p>Oder Otmar Issing:<br />
Seit 2008 hat Issing den Vorsitz einer Expertengruppe, die im Auftrag der Bundesregierung Vorschl&#228;ge f&#252;r eine Reform der internationalen Finanzm&#228;rkte erarbeiten soll. Gleichzeitg ist er Berater f&#252;r Goldman Sachs. 1a! Das wird was!</p>
<p>Oder Caio Koch-Weser:<br />
War Staatssekret&#228;r im Bundesfinanzministerium und zust&#228;ndig f&#252;r die Bankenkontrolle, wechselte dann in den erweiteren Vorstand der Deutschen Bank.</p>
<p>Quelle teilweise Wikipedia, teilweise Sendung plusminus vom 18.5. in der ARD (sehr zu empfehlen).</p>
<p>Und die Beispiele lassen sich noch weiterf&#252;hren. Auch die Geburtstagsfeier von Herr Ackermann im Kanzleramt l&#228;sst wohl diverse R&#252;ckschl&#252;sse ziehen. Ich denke Fakt ist, dass in der Politik zugunsten Weniger entschieden wurde und wird und dies auch in Zukunft nicht besser wird. Ich will echt nicht pessimitische sein, aber das alles sind keine guten Voraussetzungen f&#252;r eine Bew&#228;ltigung der Krise ich bef&#252;rchte eher, dass hier noch mehr &#214;l ins Feuer flie&#223;t.</p>
<p>(Quelle Teaser Bild: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Roulette_wheel.jpg">Wikipedia</a> &#8211; Urheber: Toni Lozano)</p>
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