“Ausserdem machen es doch alle”
Während Herrn S, drüben im NYBlog, schon von einem Familienmitglied mit Pro-VauZet Prrrrropaganda dirrrekt aus dem Berrrrliner Bonker überrrraannnnnt werden sollte….
….les ich von überzeugten und unbeirrbaren StudiVZ Mitläufern immer noch solche Sätze:
„Das ist einfach in“, sagt Annette, die auch erst nach einer schlechten Erfahrung ihre persönlichen Daten gelöscht hat. „Man kann leichter Kontakt aufnehmen - und außerdem machen es doch alle.“
http://www.ksta.de/html/artikel/1162473274616.shtml
“…ausserdem machen es doch alle”, “is einfach in” ….buuuuhhhhhuuuuuhhuuu… wenn ich das schon wieder lese…ich hau mich weg! Zum Glück gibts ja noch einige kritische und hinterfragende Studenten und Blogger in dieser Welt und nicht nur solche erbärmlichen Mitläufer.


Januar 21st, 2007 at 22:19
Tja… das leidige… es machen doch alle-Argument. Oder eines, das hat doch der Chef gesagt. Hitler war auch mal Chef in diesem Land, und es hätte den Leuten gut getan, ihren eigenen Kopf einzuschalten.
Januar 21st, 2007 at 22:54
Sorry hab mein Spam Karma noch nicht im Griff…aber jetzt sollte dein kommentar da sein.
Ja…leider. Kopf einschalten ist halt gar nich so hip. Da ist man schnell ein Spaßverderber oder paranoid bloß weil man auch mal das Kleingedruckte liest.
So gehts mir auch in einer aktuellen Diskussion über Betty TV, falls du davon mal was gehört hast. Da macht man mal ein wenig auf das Kleingedruckte aufmerksam und schongilt man als Paranoid. Siehe hier:
http://es-de-we.net/betty-fernbedienung-20/
Kopf einschalten, kritisch sein, wird nicht mehr gewünscht.
Januar 22nd, 2007 at 00:54
Ging ja auch nur deswegen in den Spamfilter, weil ich ne Session überlange strapaziert hatte. Ich hab nämlich das Fenster den ganzen Tag über offen gehabt und erst spät den Kommentar zuende formuliert, weil mir immer was dazwischen gekommen war.
Nein, ich kenne BettyTV noch nicht. Werd aber unter dem Link mal nachsehen.
By the way. Also… ich finde es zwar auch schade, dass man dann auf ein Mal der Spielverderber sein soll, aber irgendeine Rolle muss man in der Gesellschaft ja übernehmen. Ich hab’s letztens schon Mal zitiert, woanders:
“Die Rolle des Weitblickenden ist traurig genug. Er betrübt seine Freunde, indem er ihnen das Unglück voraussagt… Ist das Unglück hereingebrochen, wissen sie ihm keinen Dank.”
(Chamfort)